Ich bin süchtig nach den Endorphinen. Aber ich mag auch den Zustand meiner Gedanken, wenn ich laufe. Ich liebe es in meinen Kopf „rum zu kramen“.
Das war Zufall. Es gab in der Firma in der ich arbeitete ein Marathon-Team. Der Typ, welcher dieses Team leitete, fragte mich, ob ich nicht auch mitmachen wolle. Laufen fühlte sich von Beginn weg sehr einfach an. Und ich spürte, dass dies mein Sport ist. Bevor ich 30 Jahre alt war, trieb ich gar keinen Sport. Erst mit 34 wurde ich zur Läuferin.
Morgenläufe bevor ich meine Tag starte. Nur, um meine Energiereserven zu füllen und den Tag zu planen. And den Wochenenden laufe ich ein bisschen länger. Ohne Druck der Tagesroutine
Ich laufe 99% auf dem Laufband in meiner Garage. Also ist ist meine Liblingsstrecke den Weg runter in meine Garage.
Das ändert sich über die Zeit und kommt auch darauf an, wo ich mich verbessern will. Momentan konzentriere ich mich auf Schnelligkeit und nicht auf Ausdauer. Mein Lieblingstraining ist 60 Sekunden schnell, 120 Sekunden locker – Das ganze wird eine Stunde lang wiederholt.
Läufst du alleine oder mit Freunden?
Ganz klar alleine. Ich will mich 100% auf das Training konzentrieren. Klar habe ich auch ab und zu die Möglichkeit mit jemandem zu laufen. Das ist aber mehr ein Treffen von Leuten, als ein Training. Manchmal mache ich auch ein hartes Hügeltraining mit Freunden. Hügeltraining ist ein gutes Training für eine Gruppe. Denn jeder kann aufwärts sein eigenes Tempo laufen. In den Pausen zurück zum Start, kann man dann zusammen laufen.
Ja, an den finnischen Meisterschaften laufe ich für Kenttäurheilijat-58, .
Nein, dazu bin ich nicht der Typ. Ich will alles selber machen und meinen Weg finden. Immer.
Wie gesagt, meistens bevor meine Arbeitstag startet. Und an den Wochenenden dann, wenn ich gerade mag. Ich habe keine Kinder oder Tiere, welche meinen Zeitplan diktieren. 🙂
Ja, ich höre immer die gleiche Radio Station. Diese spielt finnische Popmusik und heisst „Radio Suomipop“.
WENN ich draussen laufe, dann mit Suunto (Movescount). Meistens aber nicht.
Ich habe gelernt den Moment zu geniesen und in diesem Moment zu leben und mentale Blockaden zu lösen.
Nein, nicht wirklich. Die hatte ich eigentlich nie. Ich nutze einfach Chancen, wenn ich per Zufall in eine rein laufe.