„Durch das Laufen habe ich gelehrt durchzubeissen, auch wenn es weh tut und mal hart wird.“

Anina Spichiger (28) wohnt in Zollikofen. Wir haben die Fitness- und Groupfitness-Instruktorin zum Laufgespräch getroffen.

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Wie bist du Läuferin geworden?

Durch meine Eltern habe ich das Laufen schon als Jugendliche entdeckt. Meine Mutter machte damals zahlreiche Wettkämpfe und mein Vater (ehemaliger Spitzenläufer und Schweizer Rekordhalter) coachte sie.

Als Kind war ich sehr oft an den Wochenenden an Wettkämpfen als Zuschauerin dabei. Irgendwann lief dann mit meiner Mutter den Frauenlauf und den Altstadt-GP und bemerkte, dass ich wohl gute Gene geerbt hatte. Ich ging von da an regelmässig in den Lauftreff bei uns in Zollikofen.

Was magst du am Laufen?

Das gute Gefühl danach aber auch das Gefühl von Freiheit und Natur

Wie läufst du normalerweise (Dauer, Tempo)?

Wenn ich für mich oder mit Kollegen laufe, gehen wir meistens zwischen 10km und 15km in einem angenehmen Tempo bei welchem wir uns noch unterhalten können.

Hast du eine Lieblingsrunde?

Da gibt es einige. Wir gehen oft vom Arena Fitness Wankdorf aus. Dort kenne ich mittlerweile viele tolle Routen. Sehr gerne gehe ich den Wald. Aufgrund meiner Shin-Splint Probleme meide ich Asphalt so gut es geht.

Läufst du alleine oder mit Freunden? Läuft dein Partner mit dir?

Nein, mein Mann mag keine Dauerläufe. Er kommt aus der Stadion-Leichtathletik und bevorzugt andere Sportarten. Ich laufe lieber mit Kollegen oder mit meiner Mutter als alleine. Doch ab und zu lässt es sich nicht vermeiden.

Bist du Mitglied einer Laufvereinigung/Laufgruppe?

Ich war mal bei Gerber Sport und beim STB und bin noch Passiv-Mitglied beim TV Länggasse, jedoch nicht mehr aktiv dabei. Dies ist vor allem meinen unregelmässigen Arbeitszeiten in der Fitnessbranche zuzuschreiben.

Hast du Vorbilder im Laufen?

Eigentlich habe ich keine wirklichen Vorbilder. Mir ist es wichtig, dass ich bis ins hohe Alter Sport treiben kann. Sport ist mein Leben und meine Leidenschaft. Jedoch möchte ich niemandem nacheifern und immer mich selber bleiben.

Wie organisierst du dein Training? Wie passt das Training in deinen Tag?

Da ich im Sportbereich tätig bin, finde ich fast täglich die Gelegenheit, selber zu trainieren. Jedoch besteht mein Training nicht nur aus laufen. Im Gegenteil. Mir ist es auch auf Grund meiner Verletzungen wichtig, oft alternativ zu trainieren wie z.B an den Kraftgeräten, im Functionalbereich aber auch auf Fahrrad und Crosstrainer.

Misst du deine Läufe/Distanzen/Zeiten mit einer App oder GPS-Uhr?

Meistens mit meiner Polar M400 GPS Uhr

Was ist deine Lieblings-Trainingseinheit?

Ich mag eigentlich alles, was mit viel Bewegung zu tun hat. Da ich selber auch als Groupfitness-Instruktorin tätig bin, besuche ich regelmässig Kurse. Hier gefällt es mir besonders, mit anderen Leuten zur Musik gemeinsam zu „leiden“ und schwitzen. Besonders mag ich HIIT-Trainings aber auch gemütliche Dauerläufe.

Was hat dir das Laufen gelehrt?

Durch das Laufen habe ich gelehrt durchzubeissen, auch wenn es weh tut und mal hart wird.

Hörst du beim Laufen Musik? Und wenn ja, was?

Ja, wenn ich alleine unterwegs bin höre ich meistens Musik. Dies sind vor allem mitreissende Songs aus den Groupfitness-Kursen, von Pop, Rock, Metall und Electro ist da alles dabei.

Welches sind deine Ziele im Laufen? Gibt es z.B. einen bestimmten Lauf, den du mal machen willst?

Meine Ziele sind, dass ich jedes Jahr 1-2 Marathons laufen kann und ab und zu an dem einen oder anderen kleineren Wettkampf teilnehmen kann. Zudem würde ich gerne irgendwann mal den „Lauf der Verrückten“ in la Réunion oder den 100km in Biel besuchen und finishen.

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